Mit dem 120. Schützenjahrtag eröffnete die SG Alpenrose Brodhausen am Wochenende offiziell die neue Saison. Traditionell begann der Festtag mit der heiligen Jahrtagsmesse in der Marienkirche in Salzburghofen. Begleitet von der Fahnenabordnung zogen die Schützen in ihrer Tracht in das Gotteshaus ein. Die Messe wurde von Kaplan Tomasz Baluka zelebriert und durch die Oim-Soatn-Musi aus Teisendorf feierlich umrahmt. Ehrenschützenmeister Horst Steckenbiller trug die Lesung und Fürbitten vor.
Im Anschluss an die feierlich abgehaltene Messe trafen sich die Alpenrose-Schützen im Gasthof Moosleitner in Brodhausen.
1. Schützenmeister Tobias Sperl begrüßte neben Ehrenschützenmeister Horst Steckenbiller auch die Ehrenmitglieder Otto Folzwinkler, Max Aschauer, Günther Sperrer, Albert Romstädter und Josef Wirnstl mit den Worten „schön, dass ihr alle da seid“.
Zu Beginn seiner Ansprache blickte Sperl auf seine letzten 13 Jahre als Schützenmeister zurück und fragte sich dabei selbst, wie man nach 13 Jahre noch immer neue Worte findet für die Durchführung einer derartigen Veranstaltung. Aber allein ein Blick in die Runde reicht, warum er den Posten des 1. Schützenmeisters einfach sehr gerne macht. Er merkte dabei an, dass wenn man auf 120 Jahre Vereinsgeschichte zurückblickt, dies oft nur wie eine große Zahl erscheint, dabei sind es aber ganz andere Dinge die wirklich hinter 120 Jahre Alpenrose Brodhausen stecken, wie z. B. der Geruch im Schießstand und im Stüberl, das Klacken, wenn der Schuss bricht, das Geräusch der Seilzüge und die vielen Abende, an denen seine Schützen und Schützinnen gelacht, gespielt und ihre Ergebnisse verglichen und diskutiert haben. Er selbst sei ja vergleichsweise erst kurz im Verein (25 Jahre), viele Mitglieder des Vereins können hier auf deutlich mehr erlebtes und Jahrzehnte Vereinsgeschichte zurückblicken und genau das ist es, was den Verein einfach einzigartig macht, so Sperl.


